«Zwischen Bewegung und Wissenschaft». Glückwunsch, Professor Heinz-Jürgen Voß!

Aktualisiert am 30. April 2017 (Nachtrag)

Heinz-Jürgen Voß (links) Ende Mai 2014 im Eisenherz Buchladen, Berlin-Schöneberg, mit (auf dem Sofa v. l. n. r.) Rüdiger Lautmann, Florian Mildenberger, Manfred Herzer, Marita Keilson-Lauritz und Wolfgang von Wangenheim. ©Eisenherz Buchladen, Motzstraße 23, 10777 Berlin
Heinz-Jürgen Voß (links) Ende Mai 2014 im Eisenherz Buchladen, Berlin-Schöneberg, mit (auf dem Sofa v. l. n. r.) Rüdiger Lautmann, Florian Mildenberger, Manfred Herzer, Marita Keilson-Lauritz und Wolfgang von Wangenheim. ©Eisenherz Buchladen, Motzstraße 23, 10777 Berlin

Heinz-Jürgen Voß gehört seit gut zwölf Jahren zu meinen engsten Freund_innen. Gerade mal 34 Jahre alt, kann der diplomierte Biologe und promovierte Sozialwissenschaftler bereits eine ganze Reihe viel diskutierter Fachbücher vorweisen: von Making Sex Revisited (2010) über Geschlecht – Wider die Natürlichkeit (2011) bis zu Intersexualität – Intersex: Eine Intervention (2012) und Biologie und Homosexualität (2013). Dazu zahlreiche Veröffentlichungen in Zeitschriften und Sammelbänden – erst vor wenigen Tagen erschien der von seinem Doktorvater Rüdiger Lautmann herausgegebene Reader Capricen. Momente schwuler Geschichte mit Heinzis Beitrag über Magnus Hirschfeld (externer Link zum Verlag). Der Titel dieses Aufsatzes – «Zwischen Bewegung und Wissenschaft» – könnte auch über seiner eigenen Arbeit stehen, wovon zum Beispiel unser aktuelles gemeinsames Buch Queer und (Anti-) Kapitalismus zeugt. Jetzt gibt es etwas zu feiern: Dr. Heinz-Jürgen Voß wurde von der Hochschule Merseburg zum Mai 2014 auf die Professur «Sexualwissenschaft und sexuelle Bildung» berufen. Ganz herzlichen Glückwunsch!

Salih Alexander Wolter

Nachtrag am 30. April 2017: Gut drei Jahre nach diesem Blogpost empfehle ich ein ausführliches aktuelles Interview mit Heinz-Jürgen Voß. Der Journalist Peter Haffner führte es für das Monatsmagazin NZZ Folio der Neuen Zürcher Zeitung, Ausgabe vom Mai 2017: «Was wir begehren. Asexualität, Neosexualität und mehr als zwei Geschlechter: Bringt die Sexualwissenschaft Ordnung in Sex und Gender?» (externer Link).