Motzstraßenfest 2012: Das schwule Establishment feiert – und die Antidiskriminierungsarbeit wird zu Grabe getragen

Aktualisiert am 23. Juli 2012 (Nachtrag)

Im Homokiez von Berlin-Schöneberg, wo seit Jahren gegen Migrant_innen gehetzt wird, reicht es offensichtlich nicht, Lügen Lügen zu nennen. Deshalb habe ich mich beim Motzstraßenfest 2012 als Sargträger «im Dienst der Wahrheit» betätigt. Dem Zug mit der schönen Leiche «Antidiskriminierungsarbeit» gingen Mitarbeiter_innen der «zweiten Generation» von GLADT e. V. voran. Der Verein hatte sich in der Vergangenheit stets entschieden gegen die Menschenfeindlichkeit in diesem Viertel gewandt.
Salih Alexander Wolter

Protest gegen rassistische, transphobe und sexistische Diskriminierungen auf dem Motzstraßenfest (©2012 Netzwerk Diskriminierungsfreie Szenen für alle c/o GLADT e. V.)
Protest gegen rassistische, transphobe und sexistische Diskriminierungen auf dem Motzstraßenfest (©2012 Netzwerk Diskriminierungsfreie Szenen für alle c/o GLADT e. V.)
Motzstraßenfest: Vor dem sogenannten «schwulen Antigewaltprojekt ‹Maneo›» wird die Antidiskriminierungsarbeit aufgebahrt (©2012 Netzwerk Diskriminierungsfreie Szenen für alle c/o GLADT e. V.)
Motzstraßenfest: Vor dem sogenannten «schwulen Antigewaltprojekt ‹Maneo›» wird die Antidiskriminierungsarbeit aufgebahrt (©2012 Netzwerk Diskriminierungsfreie Szenen für alle c/o GLADT e. V.)

Nachtrag: Bei der Abschlusskundgebung des transgenialen CSD 2012 ging GLADT noch einmal auf die zurückliegenden Auseinandersetzungen um das Motzstraßenfest ein. Der Text ist – wie die anderen Reden, die am 23. Juni 2012 auf dem Kreuzberger Heinrichplatz gehalten wurden – hier dokumentiert (externer Link).

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