Heinz-Jürgen Voß: «Making Sex Revisited» + «Geschlecht – Wider die Natürlichkeit»

Zuletzt aktualisiert am 13. Oktober 2016

Vorab ein Zitat aus Nils Wilkinsons Essay Ordering Darwin: Evolution and Normativity, veröffentlicht in dem empfehlenswerten Sammelband Reflecting on Darwin, hg. von Eckart Voigts, Barbara Schaff & Monika Pietrzak-Franger bei Ashgate, Farnham/England & Burlington/Vermont 2014, S. 165:

«The complexity of specializations within science leads to unbridgeable gaps between scientists who then resort to simplifications so as to be able to at least communicate some of the dense knowledge acquired over a long period of time. This problem appears even more striking when we consider the distortions of scientific insights in the arts and science pages of the popular press. Here, an uncritical reader with only surface knowledge of biological science may be led to think that biology actually holds the answer to the question of what human nature is (look out for sentences that start with ‹scientists now have found the key to…›), rather than showing that nature is a malleable, ongoing process of becoming. For example, if we look into Heinz-Jürgen Voß’s work on the history of not only medical theories of sex, we see that constructivist notions have long been part of such inquiries and that they are not a symptom of the two cultures of hard vs. soft science.»

Making Sex RevisitedHeinz-Jürgen Voß: Making Sex Revisited. Dekonstruktion des Geschlechts aus biologisch-medizinischer Perspektive, Bielefeld 2010 (3., unveränderte Auflage 2011): [transcript] Verlag für Kultur, Kommunikation und soziale Praxis. Lektorat: Salih Alexander Wolter. Für weitere Informationen zum Buch und zur wissenschaftlichen und sexualpolitischen Arbeit von Heinz-Jürgen Voß wärmstens zu empfehlen: sein Blog Das Ende des Sex: Biologisches Geschlecht ist gemacht. Hinweis: Seit Oktober 2016 ist das Werk auch als OPEN-ACCESS verfügbar, z. B. hier (Volltext-PDF auf dem Blog des Autors externer Link) und hier (DOI bei DeGruyter externer Link).

«Salih Alexander Wolter danke ich für seine Freundschaft, für Anregungen zu philosophischen Problemen und die gründliche Durchsicht des Manuskripts. Die lebhaften Diskussionen mit ihm brachten mich zu vielen neuen Gedanken, sein Widerspruch regte mich zur Lektüre zahlreicher schöner Bücher an, sein Zuspruch half mir über schwierige Phasen der Dissertation hinweg.» (Heinz-Jürgen Voß)

Geschlecht - Wider die Natürlichkeit

Heinz-Jürgen Voß: Geschlecht – Wider die Natürlichkeit, Stuttgart 2011 (3., unveränderte Auflage 2013): Schmetterling Verlag/Reihe theorie.org. Lektorat: Salih Alexander Wolter.

S. a. die Rezension von Salih Alexander Wolter: Weder Gott noch Gen. Heinz-Jürgen Voß᾽ «Geschlecht – Wider die Natürlichkeit».

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Zur Einführung empfohlen:

«Beträchtlicher Mehrwert an Erkenntnis». Professor Rüdiger Lautmann im Juli 2012 in der Zeitschrift für Sexualforschung über Heinz-Jürgen Voß‘ «Making Sex Revisited«» und «Geschlecht – Wider die Natürlichkeit«  (externer Link).

Interview im evangelischen Monatsmagazin Chrismon: «Weder Mann noch Frau. Damenbart und Männerbusen: Heinz-Jürgen Voß erklärt, warum die Einteilung in zwei Geschlechter Schaden anrichtet», Ausgabe September 2013 (externer Link).

Interview «Über die scheinbare Eindeutigkeit von Geschlecht» vom November 2013, veröffentlicht auf queer.de und sopos.org (externe Links).

Heinz-Jürgen Voß am 31. März 2016 im Berliner Tagesspiegel: «Geschlecht in der Biologie: Es gibt mehr als zwei Geschlechter» (externer Link).

Heinz-Jürgen Voß am 25. April 2016 auf dem Queerspiegel-Blog: «Geschlecht machen: Gender-Ideologie in Deutschland» (externer Link).

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